Ihre Verbindung mit dem Internet (WWW)

Teil 2 meiner Artikelserie zum Thema Grundlagen Internet

 

Zur Erinnerung:

in dieser Artikelserie zum Thema Grundlagen Internet geht es darum, Klarheit für Sie zu schaffen zu folgenden Fragen:

  1. Wie schnell soll Ihre Internet-Verbindung arbeiten?
  2. Was benötigen Sie für einen Internet-Anschluss (analog, ISDN oder doch DSL)?
  3. Wie wollen Sie sich mit dem Internet verbinden? (Internet by Call, Volumen- bzw. Zeit-Tarif oder lieber per Flatrate?)
  4. Welcher Internetprovider bietet einen guten Service und deckt Ihre Wünsche zu einem annehmbaren Preis?
  5. Mit welchem Web-Browser wollen Sie arbeiten?
  6. Warum sollten Sie das Internet nutzen?

Die Punkte 1 und 2 habe ich im ersten Artikel der Serie Grundlagen Internet Internet – was ist das eigentlich? beantwortet.

 

Im Teil 2 der Artikelserie Grundlagen Internet geht es um Internet-Provider und die notwendige Hardware zur Verbindung mit dem Internet.
Heute behandeln wir also die Punkte 3 und 4.

Um das Internet nutzen zu können, führt kein Weg an den Internetprovidern vorbei. Wie ich schon im ersten Teil schrieb, stellen die Internet-Service-Provider (ISP), oder auch nur Provider oder Internetprovider genannt, die Verbindung zwischen den Millionen Computern weltweit her. Ein Provider sorgt also dafür, dass Sie sich mit Ihrem Computer mit anderen Rechnern verbinden können, um die dortigen Inhalte zu lesen bzw. zu nutzen.

Es stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, sich über die Provider ins Internet einzuwählen.

 

3. Wie wollen Sie sich mit dem Internet verbinden?
(Internet by Call, Volumen- bzw. Zeit-Tarif oder lieber per Flatrate?)

 

Was ist Internet by Call?

Internet-by-Call ist eine Möglichkeit der Verbindung mit dem Internet, bei dem Sie sich nicht an einen bestimmten Anbieter (Provider) binden. Für dessen Nutzung gibt es Programme (Software Least Cost Router genannt), die dem Anwender helfen, Tarife zu finden und zu verwalten. Sie können anmeldefreie schmalbandige Einwahl-Internetzugänge mittels Modem bzw. ISDN nutzen und für jede Verbindung mit dem Internet einen anderen Provider wählen, wenn Sie das wünschen. Die Abrechnung der Kosten für Ihre Internetverbindungen im Call-by-Call-Verfahren erfolgt grundsätzlich über die Telekom. Internet-by-Call war vor Jahren noch sehr verbreitet und auch sinnvoll, da die Preise für die Verbindung mit dem Internet sehr hoch waren und von Anbieter zu Anbieter sehr schwankten. Man muss jedoch sehr flexibel sein, denn die  Provider bieten in jeweils verschiedenen Zeitfenstern unterschiedliche Tarife an. Und es sind meist nur lange Takte möglich, wodurch gerade kurze Verbindungen trotz Internet-by-Call teuer sind.

Von dieser Verbindungsart möchte ich Ihnen heute dringend abraten, da man sehr schnell in irgendwelche Gebührenfallen bzw. Mitgliedschaften tappen kann. Sie müssen auch wissen, dass Sie beim Internet-by-Call keine großen Erwartungen an die Geschwindigkeit haben dürfen. Es steht halt dafür nur ein schmalbandiges Netz zur Verfügung.

 

Was sind Volumen- bzw. Zeit-Tarife bzw. eine Flatrate?

Auf der sicheren Seite sind Sie mit einem Vertrag mit einem Provider. Die Provider bieten Volumen- bzw. Zeit-Tarife an sowie eine Flatrate. Dabei geht es um die Abrechnungsart. Wie der Name schon sagt, werden Ihre Internet-Verbindungen im Volumen-Tarif nach dem Volumen berechnet, das Sie im Internet verbraucht haben. Das bedeutet, wie viele Internetangebote Sie genutzt haben. Die Maßeinheit dafür ist Megabyte. Wenn Sie oft Programme oder Bilder herunterladen, kann das schnell sehr teuer werden, denn diese Dateien haben sehr viel Volumen.

In einem Vertrag mit Zeit-Tarif werden Ihre Internet-Verbindungen danach abgerechnet, wie lange Sie mit dem Internet verbunden sind. Hier müssen Sie sehr darauf achten, dass Sie die Internet-Verbindung immer sofort trennen, wenn Sie Ihr Vorhaben beendet haben.

Sowohl für die Volumen- als auch Zeit-Tarife gibt es kleine Tools, die genau registrieren, wie viel Sie bereits verbraucht haben. So haben Sie Ihre Kosten immer im Blick.

 

Ich empfehle Ihnen die Flatrate für Ihre Verbindung mit dem Internet

Einfacher und komfortabler als die Zeit- oder Volumen-Tarife ist natürlich eine Flatrate. Die ist zwar teurer als die beiden vorgenannten Tarife, aber hier können Sie so lange mit dem Internet verbunden sein, wie Sie wollen. Sie können sozusagen eine Standleitung aufbauen ohne Zusatzkosten. Außerdem können Sie mit einer Flatrate unbegrenzt Programme, Bilder, Filme und was auch immer herunterladen, ohne einen Cent zusätzlich bezahlen zu müssen. Das ist eindeutig meine Empfehlung.

Schließen Sie mit dem Provider Ihrer Wahl einen Vertrag über 12 oder 24 Monate mit monatlicher Zahlung. Entscheiden Sie, ob Sie nach Volumen bzw. Zeit abgerechnet werden oder lieber eine Flatrate nutzen wollen, mit der Sie Tag und Nacht das Internet ununterbrochen und unbegrenzt nutzen können. Der Vertrag verlängert sich automatisch, wenn Sie nicht fristgemäß kündigen.

 

Nun bleibt nur noch die Frage:

Wer installiert den Internetzugang (Modem oder Router)?

Die für die Verbindung mit dem Internet benötigte Hardware wird meistens vom Provider kostenlos zur Verfügung gestellt und oft auch installiert.

Heute ist das aber auch keine große Sache mehr. Das kriegen Sie vermutlich auch hin. 😉

 

4. Welcher Internetprovider bietet nun einen guten Service und erfüllt Ihre Wünsche zu einem annehmbaren Preis?

 

Es gibt sehr viele Internetprovider für Ihre Verbindung mit dem Internet, die ich beim besten Willen nicht alle aufzählen kann. Alle Provider präsentieren sich mit vielversprechenden Angeboten, welche schnelle Übertragungsraten, günstige Preise und flexible Vertragslaufzeiten versichern. Alle buhlen sie um die Gunst der Kunden, da lohnt sich schon ein Preis- und Servicevergleich, bevor Sie sich an einen Anbieter binden. Die Stiftung Warentest hat die Provider vor einigen Jahren auch getestet, leider keine aktuelle Empfehlung.

 

Die wichtigsten Provider mit Sitz in Deutschland sind
(alphabetisch geordnet):

  • Alice
  • Arcor
  • Base
  • E plus
  • freenet AG (mobilcom, Strato)
  • Kabel Deutschland
  • O2
  • QSC AG (Broadnet)
  • T-Home (T-Online)
  • Tele Columbus
  • Teleson
  • United Internet AG (1&1, GMX, WEB.DE)
  • Unitymedia Internet
  • Versatel
  • Vodafone

 

Die Liste erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Aktualität. Hier gibt es wirklich große Unterschiede in Preis und Leistung. Einige Provider gehören mit zu den größeren, da sieht man aber als Kunde kaum durch, deshalb spreche ich mit der oben genannten Liste keine Empfehlung aus. Ich selbst nutze mein TV-Kabel über Kabel Deutschland und bin sehr zufrieden damit.

Es bleibt Ihnen nichts weiter übrig, als die Konditionen für die Verbindung mit dem Internet der verschiedenen Provider zu vergleichen, um den Provider zu finden, der einen guten Service bietet und Ihre Wünsche zu einem annehmbaren Preis erfüllt. Das ist die schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht ist, dass es verschiedene Portale gibt, die diese Vergleiche durchgeführt haben und meist aktuelle Einschätzungen veröffentlichen.

Kostenfreie Provider-Preisvergleichsportale sind z. B.:

http://www.guenstigerinternetprovider.net

http://www.onlinekosten.de

 

Schreiben Sie mir über Ihre Erfahrungen zur Verbindung mit dem Internet.

Die nächste Frage, mit welchem Web-Browser Sie ins Internet gehen wollen, behandeln wir im Teil 3 meiner Artikelserie Grundlagen Internet.
Leser meiner Info-Briefe werden wie gewohnt rechtzeitig informiert.

 

 

Folgende Artikel gehören in die Artikelserie Grundlagen Internet:

Internet – was ist das eigentlich? – Teil 1  behandelt die Punkte 1 und 2 der gen. Punkte

Verbindung mit dem Internet – Teil 2  behandelt die Punkte 3 und 4

Web-Browser – welcher ist der Richtige für Sie? – Teil 3  behandelt den Punkt 5

Internet nutzen warum? Tipps und Beispiele – Teil 4   behandelt den Punkt 6