Roswitha Uhde InternetmarketerinMeine Erfahrungen im Internetmarketing
aus meinem ersten halben Jahr

Nachdem ich mich Ende des Jahres 2011 entschlossen hatte, mich selbständig zu machen, ist das erste halbe Jahr meiner Bemühungen, im Internet Geld zu verdienen, gelaufen und ich will deshalb mal einen kleinen Rückblick wagen. Zum einen möchte ich mich später erinnern an all die Holpersteine, über die ich gestolpert bin, und an all die Fehler, die ich gemacht habe. Und auf der anderen Seite möchte ich Ihnen helfen, eben diese Fehler nicht zu wiederholen und nicht über die Holpersteine zu stolpern. Sie sollen nur gute Erfahrungen im Internetmarketing machen.

Ich war anfangs sehr blauäugig und habe den Versprechungen einiger Internet-Gurus vertraut, dass man im Internet sehr schnell sehr viel Geld verdienen kann. Nun ist ja sehr schnell und sehr viel relativ. Und es stimmt, dass einige wenige Internetmarketer innerhalb eines Jahres sehr viel Geld verdient haben. Nun ja, es war nicht mein Ziel, sehr schnell sehr viel Geld zu verdienen, aber ich hatte Träume, wie mein Leben zukünftig aussehen soll. Und ich hatte mehr als 30 Ideen, die ich bisher in meinen privaten Homepages umgesetzt habe. Ich konnte mir vorstellen, die eine oder andere NIsche für mein Internetunternehmen auszubauen. Die Schwierigkeit war eher für mich, mich für nur ein einziges Thema zu entscheiden und mich damit als Expertin zu positionieren.

Als ich erfuhr, dass ich neben meiner Rente nur 400 € monatlich dazu verdienen darf, war das für mich wie eine kalte Dusche. Ich war zunächst wie gelähmt. Doch ich sagte mir schließlich, verdiene erst einmal regelmäßig 400 € im Monat, dann kannst du wenigstens deine Schulden abbauen.

Der nächste Hammer ließ nicht lange auf sich warten, da ich ja sehr viel Zeit und Geld in die Weiterbildung steckte, erfuhr ich während eines Seminars, dass ich über 300 € an meine Krankenversicherung zahlen muss, sobald ich mich selbständig gemacht habe. Wie soll das gehen? Mir schwammen die Felle davon. Mein Schuldenberg wuchs und wuchs und ich sah kein Land mehr.

Informationsflut und gute und schlechte Erfahrungen

Ich nahm jedes Gratis-Produkt mit, das ich kriegen konnte und besuchte jedes kostenfreie Webinar. Die Informationsflut hatte mich voll im Griff, ich konnte kaum atmen und setzte mich selbst sehr unter Druck. Mein Elan und meine Begeisterung hatten es in dieser Situation sehr schwer. Ich kaufte und kaufte Informationsprodukte, Kurse und Produkte zum Wiederverkauf. Ich ließ mich immer wieder von der künstlichen Verknappung blenden und durchschaute nicht die aggresive Vorgehensweise mancher Leute, die im Internet ihre Produkte verkaufen. Ich hatte längst die Übersicht verloren, welche Produkte ich bereits erworben hatte. Und da das nicht alles digitale Produkte, sondern auch DVD-Sets waren, schickte ich drei DVD-Sets innerhalb der nächsten Tage zum Anbieter zurück. Der Verkäufer war einer der ganz großen Gurus. Und trotzdem hat es ein halbes Jahr und sehr vieler E-Mails, Faxe und Telefonate bedurft, bis ich mein Geld auch für das dritte DVD-Set zurück erhielt. Ich wollte von den ganz Großen lernen, aber hier erfuhr ich, dass einige von ihnen knallhart sind und absolut keinerlei Hilfestellung geben. Auf diese Erfahrungen im Internetmarketing hätte ich sehr gern verzichtet. Ich musste die Spreu vom Weizen trennen, das war ein schmerzhafter Prozess.

Ich wusste, hier muss ich die Bremse ziehen, sonst gehe ich sang- und klanglos unter. Ich hörte auf den freundschaftlichen Rat von Michi Krainz und Manfred Klag, die mir beide sehr selbstlos immer wieder halfen und helfen. Sie rieten mir, mal eine Woche gar nix mehr zu tun und mich nur noch um mich selbst zu kümmern. Na ja, zumindest hab ich´s versucht. Nach 5 Tagen hatte ich 800 E-Mails im Postkasten und ich machte mich daran, eine ganze Menge Newsletter abzumelden, mir fehlte eh die Zeit, das alles zu lesen und anzuschauen.

Ein Plan musste her! Also schrieb ich mir eine ToDo-Liste, in die ich alle Kurse, die ich gekauft hatte, eintrug und mit A, B oder C klassifizierte. Ich schrieb dazu, was mich der Kurs gekostet hat und wie ich hinein komme. Für meine Zugangsdaten im Internet führe ich schon seit vielen Jahren eine Excel-Liste, die hat sich immer sehr bewährt.
Mit der Verwaltung meiner Affiliate-Links und Texte, tue ich mich noch etwas schwer, da scheint Excel nicht so das effektivste Programm zu sein. Ich erkannte, ich muss mein im März 2012 erworbenen Zugang zum VIP Affiliate-Club von Ralf Schmitz endlich nutzen.

Nun habe ich mir noch vorgenommen, eine Liste zu führen, welches Produkt ich von wem für wie viel gekauft habe, um eine Übersicht zu bekommen und nicht weiter sinnlos Geld auszugeben. Es sind genügend Produkte, die ich erst einmal nutzen kann.
Und die Hauptsache ist, dass ich nicht so viele Ideen gleichzeitig in meinem Kopf habe, sondern mich erst einmal auf nur eine oder zwei fokussiere. Das fällt mir sehr schwer, aber ich werde es schaffen.

Das E-Team und die Akelei e.V.

Eine große Hilfe auf dem Weg zum Erfolg ist für mich das E-Team, dem ich angehöre. E steht in diesem Fall für Erfolg. Wir sind 4 Frauen, die sich Anfang des Jahres 2012 bei einem Gründerinnen-Seminar in Berlin bei der Akelei e.V. kennengelernt haben. Wir treffen uns alle 14 Tage reihum, berichten von Erfolgen und Herausforderungen, geben uns gegenseitig Feedback und stellen uns bis zum nächsten Treffen abrechenbare Aufgaben.
In den Seminaren, die die Akelei e.V. anbietet, habe ich sehr viel für die Unternehmensgründung gelernt und tolle Menschen kennengelernt. Nur für das Internetmarketing habe ich nur sehr wenig gelernt. Mit Begriffen, wie Affiliate-Marketing, Dropshipping usw., konnten sie nichts anfangen. Ich war die einzige Teilnehmerin, die ihr Geschäft im Internet aufbaut  Trotzdem halfen mir die Dozentinnen in mehreren Beratungsgesprächen, meinen Businessplan zu erstellen und meine Preise zu kalkulieren. Da macht es keinen Unterschied, ob man sein Geschäft im Internet oder regional aufbaut. Eigentlich war mein Ziel, mit dem Businessplan eine Förderung zur Unternehmensgründung zu beantragen. Mein Businessplan war nach den mehrfachen Beratungen auch wirklich top geworden. Aber mir wurde dann auch klar gemacht, dass bei meiner finanziellen Situation und meiner Zuverdienstbeschränkung keine Bank bereit sein wird, mir einen Kredit zu gewähren. Na, zumindest habe ich sehr viel bei der Erstellung des Businessplanes gelernt und kann dieses Wissen nun auch weitergeben.

Ich könnte mich heute noch darüber amüsieren, wie die Dozentinnen der Akelei e.V. meinen Business-Plan wieder und wieder auseinandergepflückt haben. Mal haben sie mich gefragt, ob ich 17 Angestellte hätte oder wer die ganzen Aufgaben erledigen soll, die ich geplant habe. Und ein anderes Mal haben sie mir vorgerechnet, wie viele Stunden ich im Jahr zur Verfügung habe, um meine Ziele zu erreichen. Ich war echt erschrocken, wie wenig Zeit da übrig blieb. Irgendwann musste ich ja auch mal schlafen. *grins*
Auch bei der Bewertung meiner eigenen Leistung haben sie mich kräftig geschubst. Von den zuerst von mir “kalkulierten” Preisen hätte ich vermutlich auch noch draufgezahlt.

Na, nun bin ich um ein Vielfachtes schlauer. Meine Erfahrungen im Internetmarketing haben mich ein ganzes Stück voran gebracht. Jetzt ist es nur noch eine Frage der guten Organisation und des richtigen Marketings, dass ich mein Unternehmen in die schwarzen Zahlen bringe.

 

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