Ist Facebook für dich Fluch oder Segen?

Warum ist für viele Senioren Facebook noch ein rotes Tuch?

In meinem Artikel zeige ich dir, wie du Facebook richtig nutzt und wie du deine Privatsphäre und deine Daten schützen kannst. Schöpfe aus meinen Erfahrungen mit diesem Netzwerk, das ich bereits seit Februar 2010 nutze. Ich freue mich, wenn ich einige deiner Bedenken zerstreuen und dich neugierig machen kann, dieses soziale Netzwerk auch zu nutzen, um der Einsamkeit zu entfliehen, mit Freunden und der Familie verbunden zu sein und Spaß zu haben.

Ich stelle dir ein paar Fakten und Zahlen vor und zeige dir meine Facebook-Profilseite, meine Unternehmens- und Hobbyseiten sowie meine Facebook-Gruppe. Und natürlich vernetze ich mich gern mit dir. Wenn du mit Facebook noch nicht vertraut bist, werden dir einige Begriffe fremd vorkommen. Ich versuche, sie immer gleich zu erklären. Sollte dir doch das eine oder andere nicht klar sein, dann schreib es in die Kommentare unter dem Artikel oder kontaktiere mich.
Da ich im Artikel einige größere Screenshots (Bilder meiner Seiten) zeige, wird evtl. die Ladezeit der Seite verlängert.

Ist für Senioren Facebook Fluch oder Segen?

 

Zunächst ein paar Zahlen, Daten und Fakten

Wann wurde Facebook gegründet?

Die Facebook Gründung erfolgte im Jahr 2004 von Mark Zuckerberg und drei weiteren Studenten der Harvard University als ein Uni-Netzwerk. Das Unternehmen hat seinen Sitz im US-Bundesstaat Kalifornien und hat mit Stand 30.6.2017 weltweit 20.658 Mitarbeiter.

 

Was ist das Ziel von Facebook?

Facebook hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen die Möglichkeit zu geben, Gemeinschaften zu bilden und die Welt näher zusammen zu bringen.

“Jeder für sich ist ein Tropfen,
zusammen sind wir ein Ozean.”

In diesem Zitat von Ryunosuke Satoro, das sich Mark Zuckerberg auf die Fahne bzw. auf die Wände der Büroräume geschrieben hat, wird die Bedeutung von Gemeinschaften unterstrichen.

Mit der Aussage „Wir haben erst 1 % unserer Reise zurückgelegt“ ruft sich Facebook immer wieder in Erinnerung, dass sie ihre Mission, die Welt zu vernetzen, gerade erst begonnen haben. 

Geht Facebook unter?

Ganz im Gegenteil. In den letzten Jahren hat sich Facebook stetig vergrößert. Das Netzwerk wurde weltweit mit Stand August 2017 monatlich von ca. 2,05 Milliarden Menschen genutzt. Es ist damit das größte soziale Netzwerk weltweit. Auf dem zweiten Platz liegt YouTube mit 1,5 Milliarden Nutzern. Mit jeweils 1,2 Milliarden monatlich aktiven Nutzern folgen WhatsApp und der Facebook Messenger.
WhatsApp, der Facebook Messenger (beides Nachrichtendienste) und Instagram gehören zur Facebook-Familie, werden aber nicht in einer Summe erfasst, sondern getrennt ausgewiesen. (Instagram funktioniert anders als Facebook. Hier veröffentlichen die Nutzer ausschließlich Bilder und Videos sowie Stories.)
Im November 2017 hatte Facebook weltweit täglich 1,37 Milliarden aktive Nutzer. Das sind 16% mehr als im November des Vorjahres.

Aktive Nutzer sind Menschen, die mindestens 1x täglich auf Facebook unterwegs sind. Registriert (aber inaktiv) sind weitaus mehr. Und dann gibt es noch diverse Fake-Accounts, die ca. 10 % ausmachen, aber auch in diesen Zahlen nicht enthalten sind.

Weißt du, dass allein in Deutschland jeden Monat über 31 Millionen Menschen auf Facebook unterwegs sind? Das ist eine Zahl aus dem Dezember 2017. Damit hat Facebook mit 35 % den größten Marktanteil an den sozialen Netzwerken weltweit. 
Gemäß einer FB-Pressemeldung vom 1.6.17 waren im 1. Quartal 2017 in Deutschland 23 Millionen Menschen jeden Tag aktiv. 27 Millionen Menschen nutzen dazu ihr Mobilgerät, 21 Millionen Menschen davon jeden Tag.

Immer mehr Menschen im fortgeschrittenen Alter entdecken für sich die sozialen Netzwerke. Facebook rangiert dabei in vorderster Linie. Aber viele junge Menschen verlassen es wieder. Vielleicht auch, damit ihre Eltern oder sogar Großeltern nicht zu viel über sie erfahren? 😉
Der durchschnittliche Nutzer verbringt hier jeden Tag mindestens 20 Minuten. Ich weiß, manche verbringen auch Stunden und wundern sich dann, wo die Zeit geblieben ist. Das ging mir anfangs auch so.

Gerade Senioren verbringen viel Zeit mit dem Lesen oder auch Spielen auf Facebook. Das ist ja auch in Ordnung. Wobei: Rentner haben niemals Zeit. Das kenne ich nur zu gut. 

 

Warum nutzen so viele Menschen täglich Facebook?

Sie tun dies, um mit ihrer Familie und ihren Freunden in Kontakt zu bleiben, Interessantes und Neues aus aller Welt zu entdecken, Fotos und alles, was ihnen wichtig ist, auszudrücken und zu teilen. In den sozialen Netzwerken, nicht nur auf Facebook, verbreiten sind Nachrichten ganz besonders schnell. Das ist Fluch und Segen zugleich. Leider verbreiten sich dadurch auch viele Falschmeldungen, so genannte Fakenews.

Die Menschen nutzen das soziale Netzwerk vor allem, um sich zu unterhalten, Spaß zu haben und sich zu informieren. Und natürlich nutzen viele Unternehmer es auch für ihr Business, wie ich auch. Und das Schöne daran ist, dass es keinen Cent kostet. Das einzige, was Geld kostet, ist die Werbung, die man buchen kann, aber das muss man ja nicht. Macht natürlich Sinn, wenn man sein Business ernsthaft betreibt.

Natürlich bleibt es nicht aus, dass sich viele über dieses oder jenes aufregen, was in Facebook gepostet (von Nutzern geschrieben) wird. Besonders Senioren sind natürlich verunsichert. Diese Aufregung ist absolut berechtigt. Und natürlich sind viele Menschen, besonders die Senioren, auch verunsichert seit dem NSA-Skandal, als Edward Snowden offengelegt hat, dass die NSA massenhaft auf die Internet-Daten zugegriffen hat. Es ist auch bedenklich, dass Facebook unsere Daten sammelt und für Werbezwecke nutzt. Da gebe ich dir absolut Recht.

Damit steht Facebook allerdings nicht allein. Google, Microsoft, Amazon und, wie sie alle heißen, machen es nicht anders. Sie alle sind regelrechte Daten-Kraken. Die persönlichen Daten sind in der heutigen Zeit das wertvollste Gut, für das die Werbeindustrie viel Geld zahlt. Zahlreiche Anbieter betreiben einen enormen Aufwand, um herauszufinden,
was dich interessiert, um dir dann im richtigen Zusammenhang individuelle Angebote zu präsentieren. Deine Kaufentscheidung ist um ein Vielfaches höher, wenn diese Werbung genau auf deine Bedürfnisse abgestimmt ist. Der Fachbegriff dafür lautet targetierte Werbung. Um so wichtiger ist es, dass du selbst darauf achten musst, welche Daten du im Internet preis gibst. Du trägst die Verantwortung darüber, was andere über dich erfahren. Natürlich ist das Sammeln unserer Daten für uns nicht in Ordnung. Deshalb gibt es in Deutschland weitgehende Datenschutzgesetze.

Im Mai 2018 tritt überdies in Deutschland eine umfangreiche Datenschutzreform in Kraft, die die Bürger des Landes beschützen soll. Problem dabei ist allerdings, dass die meisten sozialen Netzwerke und die großen Dienstleister oder Produkt-Anbieter ihren Standort außerhalb Deutschlands haben und es sicher noch einiger Urteile bedarf, ehe diese sich umfassend an das deutsche Recht halten.
Hier kannst du einen interessanten Artikel lesen, in dem der Rechtsanwalt Schwenke die im Zusammenhang mit der Datenschutzreform ab Mai 2018 auf uns zukommenden Änderungen verständlich erläutert.

Aber deshalb die sozialen Netzwerke komplett abzulehnen oder gar zu verteufeln, ist aus meiner Sicht nicht gerechtfertigt. Zum einen kannst du dich weitgehend schützen (dazu weiter unten) und zum anderen überwiegt (für mich) der Vorteil der sozialen Netze.

 

 

Abonniere meinen kostenfreien Info-Brief, um viele Tipps rund um Compputer, Smartphone und Internet zu erhalten. Natürlich auch zu Facebook. Außerdem erhältst du die Anleitung “Computer-Sicherheit in nur 3 Schritten” kostenfrei.

 

 

Warum empfehle ich dir und allen Senioren, Facebook zu nutzen?

Ich möchte dir zeigen, warum ich es nutze. Daraus kannst du vielleicht ableiten, warum und wofür du es auch nutzen kannst. Natürlich ist es vollkommen o.k., wenn du es dennoch nicht nutzen willst. 

Insbesondere durch Facebook habe ich sowohl privat als auch geschäftlich einen hohen Nutzen. Diesen möchte ich versuchen, mal anhand einiger Beispiele aufzuzeigen. Sorry, wenn´s ein wenig durcheinander geht und ich so oft das Wort Ich verwende. Das geht grad nicht anders. 😉

  • Ich kann kommunizieren und konnte der sozialen Isolation entfliehen.
  • Ich konnte meine tiefen Depressionen überwinden und Lebensfreude finden. Daran hat auch Facebook einen großen Anteil. Natürlich spielten da noch einige weitere Faktoren eine Rolle.
  • Ich unterrichte jede Woche im Digitalen Lernzentrum Berlin von Facebook das 1×1 des Tablets und Smartphones für Menschen 65 + und unterstütze damit ehrenamtlich Dagmar Hirche und ihren Verein “Wege aus der Einsamkeit e. V. Hamburg”. In diesem Zusammenhang wurden wir im September 2017 mit vielen Teilnehmern von Facebook nach Frankfurt/Main eingeladen, weil die Facebook-Chefin (COO) Sheryl Sandberg uns und unsere Arbeit während ihres Deutschland-Besuches kennen lernen wollte. Das war ein tolles Erlebnis, das uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
  • Im Rahmen meiner Arbeit mit den Senioren werde ich unglaublich von der Chefin des Digitalen Lernzentrums, Nina Fleck, und dem gesamten Team (bis hin zu den Sicherheitsleuten) unterstützt. Sie setzen alles daran, dass es uns an nichts fehlt und die Technik funktioniert.
  • Ich habe mehrere Gespräche mit der Pressesprecherin von Facebook, Anne Laumen (Policy Communications Deutschland) geführt und ihre Chefin aus London kennengelernt.
  • Ich lerne tolle Menschen kennen, die ich ohne Facebook nie kennengelernt hätte. Viele davon habe ich auch schon persönlich getroffen oder zumindest mit ihnen telefoniert oder per Skype gesprochen (weltweit kostenfreie Video-Telefonie über das Internet).
  • Ich nehme an interressanten Konferenzen und Veranstaltungen teil, von denen ich ohne Facebook nie erfahren hätte.
  • Ich gehe Kooperationen mit Facebook-Freunden ein und wir unterstützen uns gegenseitig.
  • Ich bekomme viele Tipps und Hilfestellungen, egal, zu welchem Thema.
  • Meine Technik spinnt und treibt mich manchmal in den Wahnsinn. Ich suche nach Lösungen und finde meistens jemand, der mir hilft oder zumindest Lösungswege weiß.
  • Ich kann in diversen Gruppen die Funktionen von Programmen kennen lernen, mein Wissen erweitern und weitergeben.
  • Ich erhalte Feedback auf meine Fragen, wie z.B. in Challenges, die ich kostenfrei mitgemacht habe.
  • Ich kann meinen Modestil entwickeln und Feedback einholen.
  • Ich erfahre, wie ich mich gesund ernähren und weitgehend zuckerfrei leben kann.
  • Ich erfahre, wie ich Ordnung auf dem Schreibtisch / im Büro / in meinen Räumen schaffe und effektiv arbeite.
  • Ich erfahre viel über Selbstmanagement, Persönlichkeitsentwicklung und Strategien
  • Ich kann mich zu Erlebnissen, Reisen usw. austauschen.
  • Ich habe Spaß mit anderen Katzen-Freunden (inkl. Weihnachtswichteln).
  • Ich kann von den Erfahrungen und dem Wissen anderer profitieren. Ich will nicht jeden Fehler selber machen.
  • Ich bin in Mastermind-Gruppen, in denen wir uns gegenseitig motivieren und konkret unterstützen.
  • Ich schöpfe Mut und Zuversicht aus den Erfolgen meiner Freunde, wenn´s bei mir mal nicht so gut läuft.
  • Ich bekomme Zuspruch und Anerkennung für meine Leistungen.
  • Ich kann in Facebook durch Authentizität und Transparenz Vertrauen aufbauen und so Interessenten und Kunden gewinnen.
  • Ich gebe Facebook-Freunden Interviews und werde so noch sichtbarer.
  • Ich stelle meinen Facebook-Freunden meine Blog-Artikel vor und erhalte wertvolles Feedback.
  • Ich kann Empfehlungen für Junggebliebene aussprechen und ihnen bei ihren Herausforderungen helfen.
  • Ich habe eine Hilfe-Gruppe rund um Computer und Smartphone für Junggebliebene und Einsteiger gegründet, in der wir uns gegenseitig bei Fragen Tipps geben und Probleme lösen. Dabei werde ich von einigen Experten unterstützt.
  • und … und … und …

ich könnte die Liste noch endlos weiter schreiben 😉
Kann schon sein, dass das für dich alles Pillepalle ist. Es sind halt MEINE Erfahrungen, die ich nicht missen möchte. Du kannst gern deine eigenen Erfahrungen machen und, wenn du magst, mit uns teilen. 

 

Wie können Senioren Facebook nutzen?

Zunächst musst du wissen, dass du dich bei Facebook registrieren musst, um dort die Beiträge anderer Menschen lesen zu können. Das heißt, du musst dir ein Konto anlegen. Keine Bange, das hat nix mit einem Bank-Konto zu tun. Für die Anmeldung bei einem Internet-Dienst, egal ob bei einem sozialen Netzwerk, einem E-Mail-Anbieter oder einem Online-Shop, musst du in der Regel ein Konto anlegen mit deinen persönlichen Daten. Wenn du etwas in einem Online-Shop einkaufst, möchtest du, dass die Ware zu dir nach Hause geliefert wird. Also bist du gezwungen, dort deine realen Daten einzugeben. Das gleiche ist der Fall, wenn du irgendwo im Internet einen rechtsgültigen Vertrag abschließt. Das tust du aber nicht in den sozialen Netzwerken. Entsprechend den Facebook-Nutzungsbedingungen darfst du keine Phantasienamen, sondern musst einen “Klarnamen” und ein Profilbild verwenden.

Kleiner Tipp (pst, nicht verraten!):

In den sozialen Netzwerken und kostenfreien Angeboten im Internet wird in der Regel kein Nachweis in Form deines Personalausweises verlangt. Also darfst du dort auch ruhig mal schummeln. Das empfehle ich besonders meinen Leserinnen und Lesern, die schon etwas betagt und ängstlich sind. Dann darf es ruhig ein erdachter Name sein, der allerdings nicht auf das Alter der- oder desjenigen schließen lassen sollte.  Auch beim Profilbild kannst du schummeln. Du könntest beispielsweise ein Foto aus früheren Zeiten verwenden oder ein fremdes Bild aus einer Bilderdatenbank, das nicht urheberrechtlich geschützt ist.
Das gilt natürlich nicht, wenn du auch geschäftlich unterwegs bist.

Wichtiges Update: 

Nun ist es offiziell: Das Landgericht Berlin hat im Februar 2018 ein Urteil gegen Facebook gesprochen, in dem die Klarnamenpflicht untersagt wird. Das Urteil des LGB kannst du hier nachlesen und herunter laden.
Also kannst du nun ganz offiziell irgend einen Namen verwenden. Aber, wie gesagt, nimm keinen, der auf dein Alter schließen lässt. So können auch Senioren Facebook stressfrei und mit Freude nutzen.

 

 

 

Lies dir hier genau die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzbestimmungen durch. Dort erfährst du auch, was Facebook mit unseren Daten macht.

Facebook neu anlegen [Klick]

 

 

Abonniere meinen kostenfreien Info-Brief, um viele Tipps rund um Compputer, Smartphone und Internet zu erhalten. Natürlich auch zu Facebook. Außerdem erhältst du die Anleitung “Computer-Sicherheit in nur 3 Schritten” kostenfrei.

 

 

Was ist der Unterschied zwischen einem Facebook-Konto, einer Seite und einer Gruppe?

Mit den von dir eingetragenen Daten werden automatisch dein Facebook-Konto und deine private Profilseite erstellt. Diese Profilseite ist deine persönliche Seite, aber keine Unternehmensseite (Fanseite, Seite). Die Profilseite ist Voraussetzung dafür, eine Unternehmensseite oder Fanseite (z. B. für dein Hobby) anzulegen. Dazu später.

Bei jeder Nutzung von Facebook musst du dich mit deinem Benutzernamen (deiner E-Mail-Adresse) und deinem Passwort, das du bei der Registrierung bei Facebook festgelegt hast, einloggen (anmelden).

Nun kannst du die öffentlichen Beiträge anderer Menschen lesen, liken (“Gefällt mir”), teilen, kommentieren und den dir bekannten oder sympathischen Menschen eine “Freundschaftsanfrage” stellen.

Jeder Nutzer kann bei jedem Beitrag, den er postet (schreibt), festlegen, ob er öffentlich oder nur von seinen Freunden gesehen werden kann. Das heißt, du kannst erst die nichtöffentlichen Beiträge von jemandem sehen, wenn du mit ihm “befreundet” bist. Wenn du oben in dem blauen Balken auf deinen Namen klickst, kommst du auf deine private Profilseite. Klickst du auf “Startseite” kommst du zur sogenannten Timeline, in der dir die vom ständig veränderten Algorithmus festgelegten Beiträge anderer Nutzer angezeigt werden. Mit deinen Likes und Kommentaren kannst du darauf Einfluss nehmen, von welchen Seiten du am meisten Beiträge angezeigt bekommst. Mit Live-Videos kann man besonders viel Reichweite erreichen.

 

Du weißt nicht, was du posten sollst?

Schau einfach mal auf meine private Profilseite, um dir Anregungen zu holen, was du so alles posten (schreiben oder teilen) kannst. Ich poste zwischendurch immer mal etwas für die Öffentlichkeit, um Menschen, mit denen ich (noch) nicht “befreundet” bin, auf mich aufmerksam zu machen. Achte beim Posten unbedingt darauf, dass nicht jedes Bild und jede Information für die Öffentlichkeit geeignet ist. Darauf komme ich noch weiter unten im Artikel.

Meine Facebook-Profilseite

 

Du musst wissen, das Internet vergisst nichts. Deshalb achte stets darauf, was du für Informationen über dich und deine Familie schreibst. Veröffentliche niemals Fotos mit Familienangehörigen oder Freunden, wenn du sie nicht vorher um Erlaubnis gefragt hast. Auch wenn Fremde auf deinen Fotos sind, musst du das Persönlichkeitsrecht wahren. Gehe besonders sensibel mit Fotos und Daten deiner minderjährigen Kinder oder Enkel und deren Freunden um. Fremde Bilder und Texte darfst du nur unter Beachtung des Urheberrechtes veröffentlichen oder teilen. 

Deine eigenen Beiträge kannst du entweder auf deiner Profilseite oder der Startseite posten. Bei jedem Beitrag kannst du wie oben schon erwähnt, festlegen, ob dein Beitrag öffentlich sein soll oder nur von deinen Freunden gesehen werden darf. Letzteres macht natürlich nur Sinn, wenn du bereits mit Menschen verbunden bist. Du kannst auch einzelne Personen ausschließen, damit diese deinen Beitrag nicht sehen. Das habe ich allerdings noch nie getan. 

Du hast stets Kontrolle darüber, wie ein Freund oder andere Menschen, mit denen du nicht vernetzt bist, deine Seite sehen. Dazu gehst du in deinem Profil in der rechten unteren Ecke deines Titelbildes auf die drei Punkte und dann auf “Anzeigen aus der Sicht von…” Dann erscheint oben die Anzeige-Leiste. In meinem Beispiel ist die öffentliche Sicht dargestellt. Wenn ich sehen möchte, wie es meine Freunde sehen, muss ich in dem von mir rotmarkierten Bereich den Namen eines Freundes eintragen.

Meine Facebook-Chronik aus Sicht einer bestimmten Person

Wenn du möchtest, dass eine bestimmte Person überhaupt keine Beiträge mehr von dir sehen kann, um dich vor ihr zu schützen, kannst du diese Person blockieren. Die Blockierung kannst du später gegebenenfalls wieder aufheben. Wen du blockiert hast, wird dir in einer Liste angezeigt. Meine Liste der blockierten Leute ist schon sehr lang. Aber nicht, weil ich unfreundlich bin, sondern weil ich Freundschaftsanfragen von Witwern aus aller Herren Länder und US-Generälen bekomme. Die haben bei mir keine Chance.

Facebook Blockierungen verwalten

 

 

Du hast Angst vor Facebook?

 

Abonniere meinen kostenfreien Info-Brief, um viele Tipps rund um Compputer, Smartphone und Internet zu erhalten. Natürlich auch zu Facebook. Außerdem erhältst du das E-Book “Computer-Sicherheit in nur 3 Schritten” kostenfrei.

 

Du hast Angst, dass du zum gläsernen Menschen wirst und deine Privatsphäre verletzt wird?
Das verstehe ich. Das ist besonders für Senioren eine große Barriere. Und das ist auch nicht ganz unbegründet, wenn du nicht die richtigen Einstellungen vornimmst. Wie ich oben schon schrieb: du trägst die Verantwortung darüber, was andere über dich erfahren. Du musst selbst darauf achten, welche Daten du im Internet preis gibst. Nicht jedes Bild und jede Information ist für die Öffentlichkeit bestimmt.

Das Unternehmen steht wegen seiner undurchsichtigen Datenschutzregelungen häufig in der Kritik.
Mit der Kampagne “Mache Facebook zu deinem Facebook” sollen einige der häufigsten “Missverständnisse” ausgeräumt werden. Dafür wurden kleine Videoclips gedreht. Du kannst sie dir hier anschauen:

Videoclips zum Thema Schutz der Privatsphäre anschauen

Außerdem hat Facebook im Rahmen der Kampagne intensiv das Gespräch mit Menschen in Deutschland gesucht und sie aufgerufen, ihre Fragen zu schicken.  Durch meine zahlreichen Gespräche mit der Pressesprecherin von Facebook, Anne Laumen (Policy Communications Deutschland), weiß ich, dass sich Facebook sehr darum bemüht, seinen Nutzern einen sicheren Platz zum Austausch mit anderen Menschen zu bieten und die Wünsche der Menschen sehr ernst nimmt.

Im Oktober 2017 haben Facebook-Mitarbeiter aus den deutschen Büros in Berlin und Hamburg einige der häufigsten Fragen per Video persönlich beantwortet und wird weitere Videos veröffentlichen. Auch Anne hat ein Video dafür aufgenommen. Die Videos mit den Antworten auf die Fragen der deutschen Nutzer kannst du dir hier anschauen:

 

Wie kannst du dich schützen?

Auf dem folgenden Bild zeige ich dir die Möglichkeiten, entsprechende Einstellungen vorzunehmen, um deine Privatsphäre zu schützen. Wenn dir das zu kompliziert sein sollte, dann vereinbare ein kostenfreies Kennenlern-Telefonat mit mir, in dem wir besprechen werden, wie ich dich unterstützen kann. Gern helfe ich dir auch, dich im Netzwerk anzumelden.

Facebook Privatsphäre-Einstellungen

 

Nicht nur für Senioren wichtig, aber ganz besonders für Senioren:

Du hast auch die Möglichkeit, dein Facebook-Konto vorübergehend stillzulegen (deaktivieren) oder ganz zu löschen. Dann werden allerdings deine anderen Seiten und Gruppen auch deaktiviert bzw. gelöscht.

Des Weiteren hast du die Möglichkeit, für den Todesfall einen Nachlasskontakt einzurichten oder die Kontolöschung im Todesfall zu beantragen.

 

 

Die Unternehmensseite

Ich hatte ja schon geschrieben, dass es im Unterschied zur Profilseite auch Unternehmensseiten oder Fanseiten (z. B. für dein Hobby) gibt. Du kannst so viel Unternehmens- oder Fanseiten gestalten, wie du möchtest. Der Vorteil dieser Seiten ist, dass du hier so viel Werbung posten kannst, wie du möchtest. Diese Art der Werbung kostet dich keinen Cent. Das ist auf den Profilseiten laut Facebook-Nutzungsbedingungen nicht erlaubt. Ich habe im Laufe der Jahre einige Seiten erstellt. Wenn dir die eine oder andere davon gefällt, freue ich mich über dein Like (“Gefällt mir”). Es wäre super, wenn du mir dazu eine Nachricht schreibst, dass du über diesen Artikel auf meine Seite gekommen bist.

Meine Unternehmens- und Hobby-Seiten:

Ich gebe dir Recht. Das sind viel zu viele. Darüber brauchen wir nicht diskutieren. 😉

 

Die Gruppen

Am Anfang meines Artikels habe ich dir erzählt, dass Facebook sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen die Möglichkeit zu geben, Gemeinschaften zu bilden. Und da natürlich in Gruppen die Gemeinschaft noch intensiver ist, setzt Facebook seit Kurzem verstärkt darauf, die Reichweite von Facebook-Gruppen zu erhöhen und stellt den Gruppenadministratoren einige Statistikfunktionen zur Verfügung.

Es gibt einige Facebook-Gruppen speziell für Senioren.

Im Oktober 2017 habe ich eine Hilfe-Gruppe für Junggebliebene und Einsteiger gegründet, in der du deine Fragen rings um Computer, Tablet, Smartphone und Internet stellen kannst. Mein Ziel ist es, dass diese Gruppe zu einer Gemeinschaft  zusammenwächst, in der jeder jedem hilft. Dabei werde ich von einigen Experten unterstützt. Und gern begrüße ich dich darin.

Komm in meine Hilfe-Gruppe

Stell deine Fragen in meiner Facebook-Gruppe

 

 

Abonniere meinen kostenfreien Info-Brief, um viele Tipps rund um Compputer, Smartphone und Internet zu erhalten. Natürlich auch zu Facebook. Außerdem erhältst du die Anleitung “Computer-Sicherheit in nur 3 Schritten” kostenfrei.

Zum Abschluss nochmal ein paar Zahlen aus 2017 für Statistik-Fans:

Einige Zahlen weichen von den weiter oben genannten ab, da sie sich auf einen anderen Zeitraum in 2017 beziehen.

Weltweite Statistiken

  • 2,07 Milliarden monatlich aktive Nutzer
  • 1,37 Milliarden täglich aktive Nutzer

 

Deutsche Statistiken

  • 31 Millionen Menschen in Deutschland sind monatlich auf Facebook aktiv
  • 28 Millionen davon über ihre mobilen Endgeräte
  • 24 Millionen Deutsche nutzen täglich Facebook
  • 22 Millionen Menschen in Deutschland täglich mobil

 

Österreichische Statistiken

  • 3,8 Millionen Menschen in Österreich sind monatlich auf Facebook aktiv
  • 3,4 Millionen davon über ihre mobilen Endgeräte
  • 3 Millionen Österreicher nutzen täglich Facebook
  • 2,7 Millionen Menschen in Österreich täglich mobil

 

Schweizer Statistiken

  • 3,8 Millionen Menschen in der Schweiz sind monatlich auf Facebook aktiv
  • 3,5 Millionen davon über ihre mobilen Endgeräte
  • 2,9 Millionen Schweizer nutzen täglich Facebook
  • 2,7 Millionen Menschen in der Schweiz täglich mobil 

 

Gerade habe ich die zuletzt veröffentlichten offiziellen Zahlen gelesen:

  • Facebook: 2 Milliarden Nutzer jeden Monat  (Stand: Juni 2017)
  • WhatsApp: 1,3 Milliarden Nutzer jeden Monat (Stand: Juli 2017)
  • Facebook Messenger: 1,3 Milliarden Nutzer jeden Monat (Stand: September 2017)
  • Instagram: 800 Millionen Nutzer jeden Monat (Stand: September 2017)

 

 

Fazit

Facebook hilft uns dabei, uns mit Freunden und Familie zu verbinden, Interessantes, Neues aus aller Welt zu entdecken  und zu teilen und uns zu unterhalten. Gerade für Senioren ist es schön, auch mal in Erinnerungen aus alten Zeiten zu schwelgen und sich dazu auszutauschen. Oder sich gemeinsam Erlebtes in Erinnerung zu rufen. Facebook ist auch eine Plattform, um Spiele zu spielen. Das wird nicht nur von Senioren gern angenommen. Allerdings nutze ich die Spiele-Apps überhaupt nicht.

ABER, ich will es an dieser Stelle nochmal wiederholen:

Du trägst die Verantwortung dafür und musst selbst darauf achten, welche Daten du im Internet preis gibst. Und du trägst die Verantwortung dafür, die entsprechenden Vorkehrungen zu treffen, dass deine Daten möglichst nicht missbraucht werden, indem du die entsprechenden Einstellungen, wie oben beschrieben, vornimmst. Einen 100%igen Schutz wird es allerdings nicht geben. Gern helfe ich dir bei der Umsetzung.

Mich interessiert nun, ob du Facebook bereits nutzt bzw. was dich noch davon abhält.
Vielleicht ist es mir gelungen, dir ein wenig die Scheu oder die Ablehnung zu nehmen. Schreib es einfach in die Kommentare oder schick mir eine E-Mail. Gern kannst du mir deine Fragen in einer persönlichen Nachricht (PN) in meiner Facebook-Seite schreiben.
Hier findest du meine Seite, die meinen Blog ergänzt:

“Roswitha Uhde Computer & Internet für Junggebliebene & Einsteiger” [Klick]

Kontaktiere mich auf meiner Facebook-Seite

 

 

Alle Quellen und Links aus diesem Artikel:

FB-Nutzungsbedingungen und Datenrichtlinie 
Wikipedia über Sheryl Sandberg (COO von FB)
Statistiken
FB-Pressemeldung vom 1.6.17
Videoclips von FB zum Thema Schutz der Privatsphäre
FB-Newsroom
Artikel zur Datenschutzreform

Facebook-Konto neu anlegen

Meine FB-Profilseite

Meine Unternehmens- und Hobby-Seiten:

Meine Computer & Smartphone Hilfe-Gruppe für Junggebliebene & Einsteiger

 

 

Abonniere meinen kostenfreien Info-Brief, um viele Tipps rund um Compputer, Smartphone und Internet zu erhalten. Natürlich auch zu Facebook. Außerdem erhältst du die Anleitung “Computer-Sicherheit in nur 3 Schritten” kostenfrei.

 

 

Update vom 12.01.2018

Heute ging ein Aufschrei vieler Unternehmer durch die Facebook-Gruppen, weil Facebook die Reichweite von Unternehmensseiten massiv einschränken wird.

Vielleicht interessieren dich dazu meine Artikel

 

Update vom 5.4.2018

Nun ist es offiziell: Das Landgericht Berlin hat im Februar ein Urteil gegen Facebook gesprochen, in dem die Klarnamenpflicht untersagt wird. Das Urteil des LGB kannst du hier nachlesen und als PDF herunterladen.

 

Das könnte dich auch interessieren:

Mein Artikel zur DSGVO mit vielen Checklisten & großer Link-Sammlung
Der Artikel wird ständig ergänzt, damit wir alle unsere Seiten und unsere Strategien bis zum 25. Mai 2018 entsprechend der europäischen Datenschutz-Grundverordnung gestalten.

 

Cookie-Einstellung

Bitte treffen Sie eine Auswahl. Weitere Informationen zu den Auswirkungen Ihrer Auswahl finden Sie unter Hilfe.

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.
  • Nur First-Party-Cookies zulassen:
    Nur Cookies von dieser Webseite.
  • Keine Cookies zulassen:
    Es werden keine Cookies gesetzt, es sei denn, es handelt sich um technisch notwendige Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutzerklärung.

Zurück