In diesem Interview kannst du mich kennenlernen.

Im Juni 2018 wurde ich für das Unternehmernetzwerk SEIN.Solutions von Christina Bäcker interviewt. In dem Interview gebe ich dir Einblicke in mein Leben, wie du mich eventuell noch nicht gesehen hast.
Auf dieses Interview habe ich auf Facebook, auf YouTube und per E-Mail ganz viel tolles Feedback erhalten.

Ich zeige dir in diesem Artikel das Interview zum Ansehen und Lesen.

 

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Wenn du lieber liest, kannst du das Interview gern hier nachlesen:

Christina:

Hallo und herzlich willkommen. Schön dass du da bist. Heute mit der reizenden Roswitha Uhde.
Roswitha Uhde bringt Menschen, die nicht damit aufgewachsen sind, das Internet und das Smartphone bei. Darum freue ich mich sehr, dich begrüßen zu dürfen. Danke für deine Zeit. Stell dich doch einfach mal selbst vor.

Roswitha:

Ich danke dir auch, dass ich hier sein darf und von dir interviewt werde.
Mein Name ist Roswitha Uhde. Ich bin 69, habe mich mit 63 selbständig gemacht und lebe seit über 40 Jahren in Berlin. Ursprünglich komme ich aus Thüringen, aber hier in Berlin habe ich auch meine beiden Kinder, also meine beiden Töchter mit ihren Familien, 3 tolle Enkelkinder. Und deswegen zieht mich nichts weg von Berlin. Ich fühle mich hier sehr wohl.

Christina:

Das freut uns natürlich um so mehr. Und das kann ich gut verstehen. Ich fühle mich in Berlin auch pudelwohl.
Du hast drei Enkel? Das ist ja sicher eines deiner Hobbys. Was machst du denn außerdem zum Ausgleich? Oder was macht dir Spaß einfach?

Roswitha:

Ja, ich spiele viel mit meiner Katze. Na ja, viel ist übertrieben, aber …

Christina:

Was hast du denn für eine Katze?

Roswitha:

Eine Maine Coon.

Christina:

Oh, das sind doch diese ganz großen?

Roswitha:

Ja. Und ich male sehr gern, wenn ich Zeit habe. Ich lese sehr gern und sehr viel. Im Internet lese ich noch mehr. Aber ich lese auch gern mal ein “richtiges” Buch. Ich habe auch meistens ein Buch dabei, wenn ich unterwegs bin. Ja, das sind so meine Haupt-Freizeitbeschäftigungen.

Christina:

Okay. Und was magst du besonders gerne? Was magst du gar nicht?

Roswitha:

Was ich besonders gerne mag? Da fällt mir jetzt gar nichts ein, was ich besonders gerne mag.
Ich mag gern Menschen um mich haben. Weil bei meiner Tätigkeit sitze ich ja oft 8 Stunden am Computer, hab niemanden um mich drum herum. Deswegen finde ich das ganz toll das Netzwerken. Das mache ich sehr gerne. Ich tausche mich auch sehr gern mit Gleichgesinnten aus, gehe zu solchen Stammtischen und so, wo eben themenspezifisch geredet wird. Das mag ich sehr gerne.
Was ich nicht mag, ist Unzuverlässigkeit.

Christina:

Okay. Ganz einfach. Du hast gesagt, du liest gerne. Hast du denn auch ein Buch, was du uns ganz besonders ans Herz legen möchtest?

Roswitha:

Ja, da könnte ich eine ganze Liste machen. Aber, wenn ich da jetzt nur eins sage, fällt mir so ganz spontan jetzt nur ein “Rich dad poor dad” von Robert Kiyosaki.

Christina:

Und warum?

Roswitha:

Das hat mir die Augen geöffnet. Er macht das so … Er erklärt ja in seinem Buch den Unterschied von seinem Vater und dem Vater eines Schulfreundes. Der eine ist arm, der andere ist reich. Und, was die Reichen halt ihren Kindern beibringen und Arme eben nicht. Und woraus dann eben diese Glaubenssätze entstehen. Und das Thema Glaubenssätze hat mich in den letzten beiden Jahren sehr beschäftigt. Und da bin ich auch immer noch dran, weil die Glaubenssätze, die verhindern halt sehr viel.

Christina:

Ja. Das ist, glaube ich, fortwährende Arbeit, die Glaubenssätze. Man kriegt ja immer wieder neue, die vielleicht gar nicht so gut sind.

Roswitha:

Ja, genau.

Christina:

Hast du denn ergänzend ein Seminar, was du empfehlen würdest? Wo du sagst, das hat dich weitergebracht, da hab ich wirklich Mehrwert raus gehabt.

Roswitha:

Da kann ich von meinen jüngsten Erfahrungen berichten: Ich war im Mai in Köln bei den Affilidays. Die sind von Ralf Schmitz. Das war ein ganz ganz einzigartiges Seminar mit ganz tollen Menschen. Das waren fast alles Menschen, was heißt fast … Es waren alles Menschen, die mit Affiliate-Marketing ihr Geld verdienen.
Das mache ich ja auch parallel. Ich empfehle also sehr gern Produkte anderer, die mich begeistern. Die empfehle ich dann weiter und bekomme dann eine Provision dafür. Und dort haben wir uns ausgetauscht. Wir hatten ganz ganz tolle Redner, von denen ich immer ganz viel mitnehme.
Leider finden die Affiliays aber nun nicht mehr statt. Ralf Schmitz hat diese Entscheidung getroffen. Die fanden bisher alle zwei Jahre statt. Aber deswegen trifft man ihn trotzdem noch weiter. Es wird parallel Veranstaltungen geben, wo auch ähnliches Wissen vermittelt wird.

Christina:

Gut. Danke für den Tipp. Liebe Roswitha, hast du denn sowas wie Vorbilder oder ein ganz bestimmtes?

Roswitha:

Ja, zum einen Ralf Schmitz, den ich eben schon erwähnt habe. Und zum anderen aber hauptsächlich finde ich immer wieder toll, wenn ältere Menschen so über sich hinaus wachsen, dass sie sich nicht abfinden, sie sind jetzt alt, sie sind jetzt krank vielleicht oder sie können nichts mehr. Dabei haben die so viel Lebenserfahrung, die sie weitergeben können. Und, wenn dann Menschen im höheren Alter schon – höheres Alter sage ich jetzt mal mein Alter – so knapp 70 und höher. Wenn die dann noch mal ihr Leben umkrempeln und selbst bestimmen, vielleicht sogar sich selbständig machen …

Christina:

Absolut. Das ist faszinierend, weil in der Regel erfährt man das selten. Deswegen finde ich auch total toll, was du machst und mit welcher Energie du da rein gehst. In der Regel ist es ja meist so: Rentenalter erreicht, jetzt Füße hoch. Noch ein bisschen Gartenarbeit, ne. Und, wie du sagst, da ist eigentlich so viel Potential und so viel Wissen, was man weitergeben kann. Und viele nutzen es nicht. Also da kann ich deine Begeisterung gut verstehen

Roswitha:

Ja. Und die, die es nicht nutzen, die rutschen dann schnell auch in die Einsamkeit.

Christina:

Ja. Und in die Krankheit. Also, da kommt dann eins zum anderen.

Roswitha:

Und da versuche ich eben, die da rauszuholen.

Christina:

Genau. Du leistest da ja einen ganz ganz wichtigen Beitrag und versuchst eben, mehr Ältere aktiv und zufrieden zu halten oder dorthin zu bekommen.
Und ja, erzähl uns doch mal, was machst du denn da konkret? Wie stellst du das an? Was ist deine Passion?

Roswitha:

Also, ich helfe den Junggebliebenen, sich mit Computer oder Smartphone das Internet zu erschließen, um eben der Einsamkeit zu entfliehen, Lebensfreude zu entwickeln und, wer will, eben auch noch im Internet Geld zu verdienen. Dabei helfe ich halt.

Christina:

Sehr cool. Und wie bist du überhaupt darauf gekommen?

Roswitha:

Ja, das war, als ich mich mit 64 dann selbständig gemacht habe, hatte ich ja erstmal überlegt: Ja, womit kann ich denn überhaupt Geld verdienen? Und da fiel mir natürlich das zugute: Ich benutze schon seit über 30 Jahren Computer und bin auch im Internet über 20 Jahre unterwegs, hab schon seit 1997 Webseiten gestaltet (mehr als 50). Ja, und das war meine Passion. Das ist mein größtes Hobby eigentlich. Ich arbeite unheimlich gern mit dem Computer. Und ich gebe sehr sehr gern mein Wissen weiter.

Christina:

Ja, da hast du doch eine wunderbare Symbiose geschaffen.

Roswitha:

Ja, genau!

Christina:

Wunderbar. Ich finde das richtig toll, dass du das machst und wünsche dir weiter ganz viel Erfolg dabei.
Nun würde uns natürlich noch interessieren: Was kannst du denn konkret dem Netzwerk beitragen?

Roswitha:

Ja, ich bin jetzt schon seit ungefähr 8 Jahren in allen sozialen Netzwerken und habe mir im Laufe dieser langen Zeit halt über 25.000 Kontakte aufgebaut. Die kann ich dem Unternehmernetzwerk zur Verfügung stellen – hört sich blöd an, aber irgendwie kriegen wir das schon hin.
Ja, und dann natürlich, dass ich hier mein Wissen weitergeben kann, Erfahrungen einbringen kann …

Christina:

Ja, absolut. Ja, du hast einen Riesenerfahrungsschatz, nicht nur, was das Internet angeht, auch, was das Leben einfach angeht. Das ist ja auch sehr sehr viel wert.
Was wünschst du dir denn konkret von dem Netzwerk? Welcher Vorteil, welche Hilfe wäre für dich erstrebenswert? Worüber würdest du dich freuen, was sich ergibt?

Roswitha:

Zum einen natürlich Sichtbarkeit erhöhen und zum anderen auch enge Kontakte, persönliche Kontakte. Nicht nur jetzt so über Facebook oder die anderen sozialen Netzwerke, sondern dass man sich persönlich trifft und was unternimmt oder so.

Christina:

Genau. Da sprichst du ja eigentlich unsere zwei wesentlichen Punkte an, was uns wichtig ist: Sichtbarkeit und persönliche Kontakte. Austausch auf Augenhöhe, live und in Farbe, wie ich immer gern sage.
Ja, liebe Roswitha, hast du einen besonderen Erfolg, von dem du uns erzählen möchtest?

Roswitha:

Da kann ich zurückblicken auf das vergangene Jahr. Da war ich im September zum Communityday von Ralf Schmitz eingeladen. Das heißt, nicht eingeladen, ich bin dorthin gefahren, habe mir ein Ticket gekauft. Und das waren über 400 Teilnehmer bei dem Communityday. Und plötzlich ruft da Ralf Schmitz mich auf die Bühne – ich war ganz perplex – und ehrt mich für mein soziales Engagement und für mein überhaupt Dranbleiben und nicht aufgeben usw.

Christina:

Wie cool! Da hast du dich sicher sehr gefreut.

Roswitha:

Ja, genau!
Und vor allem – das fällt mir grad im Moment ein: Einen Tag vorher habe ich mich mit mehreren aus Berlin und Hamburg getroffen und wir haben mit Sheryl Sandberg, der Chefin von Facebook, an einem Tisch gesessen und haben ihr praktisch gezeigt, wie wir den älteren Menschen Computer und, nein, nicht Computer, sondern Smartphone beibringen. Und sie hat sich dafür interessiert, wie wir das machen. Ich unterstütze damit – das machen wir ehrenamtlich – den Verein Wege aus der Einsamkeit e.V. Hamburg, die Dagmar Hirche. Wir machen das immer parallel. Und in Frankfurt am Main waren wir gemeinsam, um die Sheryl Sandberg eben da zu treffen, damit sie sich ein Bild von unserer Arbeit machen kann. Und das fanden wir auch ganz einzigartig.

Christina:

Ja, absolut. Jemanden, der quasi ganz weit vorne steht, sehr erfolgreich ist, sich da zu zeigen mit dem Thema, wie ihr das nutzt, nicht wahr. Ja, schön. Dazu gratuliere ich dir auf jeden Fall. Hört sich toll an. Beides.
Liebe Roswitha, gibt es dazu ein Pendant, wo du sagst, das war ein Misserfolg oder eine schwierige Zeit? Oder eine Schieflage? Und, wie bist du da wieder raus gekommen?

Roswitha:

Ja, ich habe eine sehr schwierige Zeit hinter mir. 10 Jahre, bevor ich mich selbständig gemacht habe. Durch eine Trennung bin ich in ganz tiefe Depressionen gerutscht, die mir das Leben sehr, sehr schwer gemacht haben. Ich war total am Ende. Aber irgendwann muss in mir etwas irgendwie gerufen haben oder so. Ich musste jedenfalls eine Entscheidung treffen, dass ich aus dieser schweren Zeit will, sowohl meiner Gesundheit zuliebe und, um meine Finanzen zu regeln und so weiter, in die ich während dieser Zeit gerutscht bin. Und diese Entscheidung gipfelte letztendlich in meiner Selbständigkeit. Und jetzt fühle ich mich wohl. Ich bin frei von Depressionen, von den chronischen Schmerzen noch nicht, aber das wird auch noch.

Christina:

Wow, inspirierend. Danke, dass du das mit uns geteilt hast.

Roswitha:

Gerne.

Christina:

Liebe Roswitha. Wir sind am Ende auch schon. Hast du vielleicht ein Motto oder eine Lebensweisheit, die du uns gerne noch mitgeben möchtest?

Roswitha:

Ja, das begleitet mich schon 30 Jahre lang. Da hatte ich mal ein Zitat gehört. Ich weiß es nicht mehr wortwörtlich:
Man ist verantwortlich für das, was man tut, aber auch für das, was man nicht tut.

Christina:

Ja, das ist wahr. Das sollten wir uns immer gut überlegen, was wir machen, aber eben auch, was wir sein lassen, nicht wahr.
Danke für das schöne Gespräch.
Ich finde deine Passion, deine Mission total toll. Ich bin gespannt, was wir weiter von dir hören.
Ich hab gleich noch was für dich.

 

Wie hat dir mein Interview gefallen?

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Ich freue mich sehr auf dein Feedback.

 

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