Fakten die du über mich garantiert noch nicht kennst

Fakten die du über mich garantiert noch nicht kennst?

Was soll das denn?

Ein paar Worte vorab

Zu Weihnachten 2018 habe ich in Facebook einen Beitrag von Katrin Hill gelesen, in dem sie in vielen Punkten beschrieb, was wir noch nicht über sie wussten. Sie hatte diese Idee aufgegriffen von Birgit Schultz, die die Idee wiederum von Alexa Loos hatte. Alle drei sind Facebook-Freundinnen, mit denen ich mich oft austausche und von denen ich schon viel gelernt habe. Ich fand es toll, auf diese Weise meinen Freundinnen noch ein Stück näher zu rücken. Auch wenn Manches banal zu sein schien (wie zum Beispiel das Retten von Spinnen, das auch auf mich zutrifft), hat es mir großen Spaß gemacht, es zu lesen. Und es hat dazu geführt, dass ich mir viele Gedanken zu meinen Gegebenheiten gemacht habe. Und ich war überrascht, woran ich mich mit der Zeit plötzlich erinnern konnte. Dafür bin ich unendlich dankbar.

Birgit hat zu dem Fakten-Thema einen sehr interessanten Artikel in ihrem Blog geschrieben und zu einer Blog-Parade aufgerufen. Um daran teilnehmen zu können, muss man entweder einen Artikel schreiben oder ein Podcast oder ein Video aufnehmen. Da ich die Idee sehr schön finde und sowieso schon oft Einblicke in mein privates Leben gegeben habe, möchte ich mich mit diesem Artikel an Birgits Blogparade beteiligen. So hast du Gelegenheit, mich noch ein wenig besser kennen zu lernen, auch wenn´s in meiner Über-mich-Seite schon Vieles zu lesen gibt.
(Ganz nebenbei: das findet meine Familie ganz und gar nicht lustig und ich musste mir schon so manchen kritischen Spruch anhören, was ich alles über mich preisgebe. Aber es ist MEIN Leben und MEIN Business. 😉 Ich halte mich daran, keine Fotos oder Berichte über meine Kinder und Enkel zu veröffentlichen, das ist klar.)

Als ich anlässlich der Blogparade von Birgit mein Leben Revue passieren ließ, ist mir aufgefallen, dass ich ja 2018 ein Jubiläum hatte. 50 Jahre EDV! Da musste ich schmunzeln. Ich habe 1968 im Zentralen Rechenzentrum der Kali-Industrie Nordhausen als Locherin angefangen und hatte somit schon vor 50 Jahren Kontakt mit elektronischer Datenverarbeitung. Lustig, oder? Ich habe dort nur 2 Jahre gearbeitet und hatte danach fast 15 Jahre keinen Kontakt mehr zur EDV. Und nun verwende und schule ich schon seit über 30 Jahren Personalcomputer und nutze seit über 20 Jahren das Internet. Ich kann sagen, dass die EDV jetzt mein Leben bestimmt. Heute bin ich Computer- und Smartphone-Trainerin für Junggebliebene, hole Menschen damit aus ihrer Einsamkeit und führe sie in die Lebensfreude. Ich denke, darauf kann ich stolz sein so kurz vor meinem 70.

Und das Witzige daran ist, dass sich aus meinem Posting auf Facebook darüber eine interessante Diskussion ergeben hat. Dabei kam heraus, dass meine Facebook-Freundinn Jutta  in dem Ort lebt, in dem ich meinen ersten Beruf gelernt habe, von dem ich im Weiteren noch erzähle. Und Jutta hat genau in diesem Rechenzentrum ab 1975 in der Buchhaltung gearbeitet. Da war ich dort schon wieder weg. Und vor ein paar Jahren hat sie mich, ohne das alles zu wissen, auf Facebook gefunden.

Genau wie eine andere Freundin, die mich auf Facebook gefunden hat. Mit Siegrid habe ich bis 1967 zusammen den gleichen Beruf im gleichen Ort in der gleichen Ausbildungsklasse gelernt. Wir hatten danach fast 50 Jahre überhaupt keinen Kontakt, aber sie kann sich an alles noch detailliert erinnern. Sogar an die Namen meiner Geschwister.

Ich habe noch einige weitere Freundinnen aus meinem früheren realen Leben auf Facebook wiedergefunden und finde es immer wieder unglaublich, wie sich unser aller Leben immer mal wieder kreuzt.

Aber nun genug der Vorrede.

 

Jetzt zu den vielen Fakten, die du garantiert noch nicht über mich kennst:

 

1.

Meine Heimat ist Thüringen.
Bis 1973 habe ich in Nordhausen gelebt. Das ist eine Kreisstadt am Südharz mit über 40.000 Einwohnern. Bekannt war die Stadt hauptsächlich durch den Schnaps (Nordbrand), durch Bagger (NOBAS), Fahrräder und Motoren (IFA),Telefonanlagen (RFT) und nicht zuletzt durch den Schachtbau.

 

2.

Ich habe drei Geschwister und wuchs ohne Vater auf.
Leider hatte ich auch keine Großväter. Der eine ist schon vor dem Krieg gestorben und der andere aus dem Krieg nicht zurück gekommen.

Meine Mutter wurde von meinem Vater verlassen, als ich 2 ½ Jahre alt war. Das grausame Gefühl des Verlassenwerdens sollte mir fast 50 Jahre später wieder auf die Füße fallen und meine Welt auf den Kopf stellen, als meine 34-jährige vermeintlich glückliche Ehe von einem Tag zum anderen nur noch ein Scherbenhaufen war. Das hat mich über 10 Jahre in tiefe Depressionen und chronische Schmerzen geführt.
Heute, fast 18 Jahre später, weiß ich, dass diese Trennung eine große Chance für mich war, sonst wäre ich nicht die, die ich jetzt bin, und dort, wo ich jetzt stehe. Aus diesen Erfahrungen heraus habe ich mir zur Aufgabe gemacht, Menschen zu helfen, die ihre Lebensfreude verloren haben. Ich mache inzwischen älteren Menschen Mut und hole sie aus der Einsamkeit durch Gespräche und mit Hilfe von Computer, Tablet oder Smartphone.

 

3.

Meine Berufswünsche als Kind waren: Stewardess, Kindergärtnerin und Lehrerin.
Aber keiner davon ging in Erfüllung. Ich habe allerdings schon mein ganzes Leben lang sehr gern anderen Menschen geholfen und ihnen etwas beigebracht, was ich zuvor selbst gelernt hatte. Und so ist es vielleicht doch die Erfüllung eines Kindheits- und Jugendtraumes, indem ich im Alter Computer- und Smartphone-Trainerin für Junggebliebene wurde.

 

4.

In der Schulzeit war ich eine durchschnittliche Schülerin und habe einigen Blödsinn angestellt, aber die Realschule (damals Polytechnische Oberschule) habe ich mit Erfolg abgeschlossen. Nach der Schulzeit hatte ich 2 Jahre Ausbildung im Kali-Bergbau Bleicherode und Sondershausen als Facharbeiter für Kaliaufbereitung (Chemiefacharbeiter). Es sollte sich eigentlich ein Chemie-Studium anschließen, aber das Leben kam dazwischen.

 

5.

Ich habe sehr früh geheiratet. Meinen Mann, den ich mit gerade mal 18 Jahren geheiratet habe, hatte ich 1965, erst 16-jährig, kennengelernt.

 

6.

Ich wurde früh Mutter.
Mit knapp 19 gebar ich meine erste Tochter und 4 Jahre später kam meine zweite Tochter auf die Welt.

 

7.

Ich fand Arbeit in der Zentralen Rechenstation Nordhausen als Locherin, wie ich eingangs schon erwähnte. Somit hatte ich bereits vor 50 Jahren Kontakt mit elektronischer Datenverarbeitung, die viel später mein Leben bestimmen sollte.

 

8.

Wir zogen berufsbedingt nach Erfurt, der damaligen Bezirksstadt und heutigen Landeshauptstadt von Thüringen.

 

9.

Da ich in Erfurt keine Arbeit in meinem erlernten Beruf fand, begann ich einen Bürojob und erlernte nebenbei einen 2. Beruf als Wirtschaftskaufmann/Industrie. Und plötzlich kam während dieser zweijährigen Ausbildung mein Ehrgeiz heraus, der sich während meiner Schulzeit nie hat blicken lassen. Ich wollte die Beste des Jahrgangs sein und schaffte das auch mit meinem Einser-Abschluss.

 

10.

1977 zog ich mit meiner Familie nach Berlin.

 

11.

1986 hatte ich das erste Mal richtig mit Computern zu tun. Mein erster Computer in der Firma war ein PC 1715 von Robotron Dresden.
2 Jahre später bekam ich einen Bürocomputer A 5120/30. Beide liefen unter DOS. Ich habe mir Programmieren beigebracht, zunächst kleine Batch-Dateien mit BASIC, dann mit WordStar (so genannte Punktbefehle), mit TabCalc Formulare und Formeln entwickelt und schließlich mit REDABAS (einer von dBase II abgekupferten Datenbank-Software) nutzerfreundliche Eingabeformulare, Listen und Berichte programmiert. Ich war überglücklich, als ein Kollege einen dicken Ordner mit Kopien des dBase II-Handbuches ankam.
Ich kann mich noch gut erinnern, dass mir mein Chef ständig Druck gemacht hat, weil ich eigentlich Zeit in den Büroabläufen und Papier einsparen sollte. Aber mit meiner Programmiererei habe ich noch viel mehr Zeit und Papier in Massen verbraucht.

 

12.

1991 habe ich endlich den ersten eigenen PC gekauft, einen so genannten 286er, dann einen 386er, einen 486er … Ich kann mich noch an Windows 3.1. erinnern. Heute verwende ich Windows 10. Mit jeder neuen Windows-Version kamen neue Herausforderungen. Und jedes Mal hatte es zur Folge, dass ich einen leistungsstärkeren Rechner brauchte. Ich habe PCs auseinander genommen, erweitert und wieder zusammen gebaut. Das mache ich heute nicht mehr. Und heute kaufe ich auch nicht mehr ständig bessere PCs.

 

13.

1996 habe ich das Internet für mich entdeckt.
Bereits ein Jahr später habe ich meine erste private Homepage gestaltet. In den folgenden 15 Jahren sollten es über 40 umfangreiche Internetprojekte werden, einige davon für selbständige Unternehmer. Das habe ich in meiner Freizeit neben meinem Hauptjob als Büroleiterin und Chefsekretärin eines Architekturbüros und später neben der Tätigkeit als Abrechnungsbearbeiterin in der Charité gemacht.
Seit 1997 habe ich alle Begriffe, die etwas mit Computern oder Internet zu tun hatten, notiert und übersetzt und in meiner Website für alle zugänglich gemacht. Das war für mich von Anfang an wie Vokabeln einer fremden Sprache lernen. Viele dieser Begriffe entnahm ich Computerzeitschriften, die ich verschlang, wie andere ihre Romane. 2004 kamen Begriffe aus der Foto- und Grafikwelt hinzu. Seit 2012 kamen als neue Themen Begriffe aus dem Internet Marketing, Affiliate-Marketing und WordPress dazu. Ich hatte nie Englisch gelernt und so war das immer wieder eine ziemliche Herausforderung.
Leider wurden meine Seiten einige Male kopiert und als eigene ausgegeben, so dass ich mein Begriffe-ABC schließlich vom Netz genommen habe.

 

14.

Mein größtes Hobby ist seit meiner Kindheit das Fotografieren. Aus meinen vielen Fotos und im Internet gesammelten Tubes (freigestellte Grafiken) habe ich von 2004 bis 2011 viele digitale Grafiken gebastelt. Die habe ich in meine Homepages integriert und mit ebenso grafik-begeisterten Leuten im Internet getauscht. Darüber sind wertvolle Freundschaften gewachsen.

 

15.

Erst während einer Reha-Kur habe ich im Alter von 56 Jahren auch mein Talent im Malen und Gestalten entdeckt, obwohl ich geglaubt hatte, das nicht zu können. Ich habe plötzlich tolle Bilder mit Aquarell oder Acryl gemalt, mit Serviettentechnik Bilder oder Gegenstände gestaltet, unendlich viele Seidentücher und -schals mit Seidenmalerei hergestellt, Körbe geflochten, Schmuck hergestellt, Ton geformt usw. Das alles hat mir während meiner schweren Depressionen sehr geholfen.

 

16.

Ich war in einem Patientenchor, obwohl ich mein Leben lang glaubte, nicht singen zu können. Auch das war eine wunderbare Erfahrung und Therapie.

 

17.

Meine riesengroße Leidenschaft ist das Reisen.
Ich habe bereits alle 5 Kontinente bereist und war mehrfach in den USA.
Ich lerne immer wieder gern neue Kulturen und Landschaften kennen, deshalb freue ich mich schon auf meine erste Flusskreuzfahrt, die ich 2019 unternehme.

Als ich in den letzten Tagen für diesen Artikel mein Leben Revue passieren ließ, fielen mir grandiose Erlebnisse aus meinen Reisen ein und ich freue mich darüber riesig. Allein die Erinnerung daran ist unbezahlbar.

Einige der Reiseerlebnisse, die mich in den letzten 20 Jahren begeisterten:

  • Ich habe einen Koala auf dem Arm gehabt,
  • eine Riesenschlange gestreichelt,
  • eine Schlange um den Hals gehabt,
  • Strauße gefüttert,
  • bin auf einem Kamel geritten und auf einem Pferd,
  • habe wilde Tiere auf einer Safari in Südafrika beobachten können
  • und habe mich mit einem Leoparden fotografieren lassen
    (das Foto ziert seitdem eine Tasse).
  • Ich habe mich auch mit Aboriginis (Ureinwohner Australiens) fotografieren lassen,
  • habe das Farbenspiel beim Sonnenaufgang am Ayers Rock bestaunt,
  • war im Regenwald Australiens,
  • bin mit der historischen Kuranda Scenic Railway gefahren.
  • und habe im Great Barrier Reef, dem größten Korallenriff der Welt, beim Schnorcheln bunte Fische, Delfine, Schildkröten und Korallen bewundert.
  • Ich habe Tauchen gelernt und
  • war so verrückt und habe in Südafrika Wildwasser Rafting gemacht, als ich schon 54 war,
  • bin mit einem Boot unter die Niagarafälle gefahren 
  • und mit einem Whirlpool Jetboot in den Stromschnellen des Niagara River.
  • Die Niagarafälle habe ich sowohl von amerikanischer als auch von kanadischer Seite aus erlebt.
  • Ich war auf dem Skylon Tower an den Niagarafällen,
  • dem CN-Tower in Toronto und
  • mehrfach auf dem Fernsehturm in Berlin.
  • Ich stand auf dem Tafelberg in Kapstadt,
  • den Grand Canyans in Arizona,
  • auf dem Gletscher im Stubaital und auf so mancher Alm in Österreich.
  • Ich war am Kap der guten Hoffnung, das fälschlicherweise für den südlichsten Punkt Afrikas gehalten wird.
  • In New York war ich im World Trade Center, im Centralpark und im Tiffany.
  • Mit einem Van sind wir quer durch die USA gefahren (ich als Beifahrerin).
  • Die Fahrt von San Diego bis San Franzisko auf dem legendären Highway Nr. 1 habe ich sehr genossen. 
  • In San Franzisco bin ich mit den legendären Cable Cars gefahren
  • und war auf der Golden Gate Bridge.
  • In Los Angelas bin ich über den Hollywood Walk of Fame, den Hollywood Boulevard und den Sunset Boulevard spaziert,
  • war am Santa Monica Pier,
  • in den Universal Studios Hollywood
  • und im Disneyland Park.
  • Ich war in Beverly Hills, wo die Reichen und Schönen leben.
  • In Las Vegas habe ich am einarmigen Banditen Geld verspielt und gewonnen
  • und bin mit einem Motorflugzeug über den Grand Canyon geflogen.
  • Habe unzählige Tempel, Moscheen und Kirchen besichtigt.
  • In Thailand habe ich mir maßgeschneiderte Sachen anfertigen lassen.
  • Ich habe im Pazifik, im Atlantik und im Indischen Ozean gebadet oder wenigstens die Füße rein gehalten.
  • Ich war im AMWAY-Mutterwerk in Ada/Grand Rapids/Michigan, wo ich an einem riesigen Kongress mit den Gründern anlässlich des 40. Jahrestages teilgenommen habe,
  • und habe die NUTRILITE-Produktionsstätten in Buena Park/Kalifornien besichtigt.
  • In vielen Städten und an tollen Stränden dieser Welt habe ich in den schönsten Hotels gewohnt.
  • Auf allen Kontinenten habe ich Weine verkostet und super lecker gegessen, z. B. auch Krokodil, Känguru, Strauß, Austern, Schnecken und Fischsuppe. 

 

Über all meine Reisen habe ich in meinen (damals statischen) Webseiten berichtet, die jedoch seit langem vernachlässigt und 2018 vom Netz genommen wurden.
Meine letzte große Reise war 2003 nach Südafrika. Leider war ich aufgrund der schweren Depressionen und chronischen Schmerzen danach nicht mehr in der Lage bzw. hatte auch gar kein Interesse mehr, solche großen Reisen allein zu unternehmen. Aber das sollte sich ändern.

 

18.

Dadurch, dass meine Ehe auseinander fiel, ging auch unser AMWAY-Geschäft kaputt, das wir seit 1994 erfolgreich aufgebaut und durch das wir diese tollen Reisen mit Geschäftspartnern unternommen hatten. Unsere Geschäftspartner und gleichzeitig Freunde konnten mit der Trennung nicht umgehen und wussten plötzlich nicht mehr, an wen sie sich wenden könnten. Ich nutze immer noch die AMWAY- und NUTRILITE-Produkte, von denen ich von jeher begeistert war, und beliefere einige Kunden.
(Hier geht´s zu meinem neuen Online-Shop.)

 

19.

Ich habe 1 Jahr lang von Hartz IV leben müssen, während ich gegen die Arbeitsagentur und gegen die Rentenversicherung geklagt habe. Meine jüngere Tochter hat nächtelang im Internet recherchiert und herausgefunden, dass erst die Arbeitsagentur und dann die Rentenversicherung hätte zahlen müssen, aber sie weigerten sich hartnäckig. Es war mein schlimmstes Jahr, weil diese Erfahrungen meine Krankheiten weiter verstärkt haben. Allein das Gefühl, Hartz IV zu bekommen und nicht die mir zustehende Erwerbsminderungsrente, war der Horror für mich. Beide Prozesse habe ich gewonnen und sie mussten beide alles nachzahlen. 

 

20.

2010 fasste ich den Entschluss, mich aus der katastrophalen Lage herauszuholen, in die mich die Krankheiten gebracht hatten.

  • Zuerst verkaufte ich mein Auto, um weniger finanzielle Belastungen zu haben.
  • Dann schaffte ich mir eine Katze an, die mir seit 2011 so viel Lebensfreude zurückgebracht hat und mir jeden Tag viel Spaß macht.
  • Ich meldete mich bei Facebook an (hatte schon viele Jahre Erfahrung mit verschiedenen Foren, die ähnlich agierten)
  • Der nächste Schritt war die Suche nach ehrenamtlichen Tätigkeiten, um soziale Kontakte zu bekommen, die ich in den letzten 10 Jahren durch die Krankheiten verloren hatte.
  • Und schließlich entschied ich mich 2011, mich selbständig zu machen, um meine Rente aufzubessern, indem ich ältere Menschen im Umgang mit dem Computer und dem Internet unterstütze.
    2012, im Alter von 63, habe ich mein Gewerbe angemeldet und fortan sehr viel gelernt und mein Wissen weitergegeben.

 

21.

Ich habe es geschafft, meine Depressionen hinter mir zu lassen und meine chronischen Schmerzen so weit zurück zu drängen, dass ich auch meine Medikamente extrem reduzieren konnte. Und ich konnte endlich wieder reisen.

 

22.

Ich tue ganz besonders seit 2018 sehr viel für meine körperliche und geistige Gesundheit und achte seit Langem auf meine Ernährung. Ich vertraue der Schulmedizin nicht mehr blind und bin offen für alternative Wege.
Da mir bewusst ist, dass sich niemand allein durch die Ernährung ausreichend mit Vitaminen und Nährstoffen versorgen kann, investiere ich in Nahrungsmittelergänzungen und einige andere wichtige Substanzen, die meine Zellen, mein Immunsystem und meinen Stoffwechsel in Schwung bringen. 

Es gibt einen Spruch, der mir sehr gefällt:

“Um die Krankheiten kümmert sich die Krankenkasse, um die Gesundheit musst du dich selbst kümmern.”

 

23.

Durch eine Zuckerfrei-Challenge auf Facebook von Nicola Herrmann ist es mir gelungen, meine Finger von den Gummibärchen zu lassen, auf die ich ganz närrisch war. Ganz auf Zucker mag ich noch nicht verzichten, aber es ist schon sehr erschreckend, was für Mengen an Zucker in fast jedem Lebensmittel sind.

 

24.

Im Sommer 2018 habe ich mich endlich auch als Sportmuffel überwunden und mache nun jeden Morgen Frühsport.
Bei meinem Besuch auf dem Reiterhof meiner Freundin Ruth Brökeland im Sommer 2018 habe ich das erste Mal auf einem Pferd gesessen und konnte mich hinterher fast schmerzfrei bewegen und normal gehen.
Ruth hat mir auch einige Übungen von Liebscher & Bracht gezeigt, die mir sehr viel Erleichterung und Beweglichkeit bringen (nebenbei ein Geheimtipp für alle, die irgendwelche Schmerzen haben).

 

25.

Mitte 2017 begann ich, ehrenamtlich den Verein Wege aus der Einsamkeit e.V. (WADE) Hamburg in Berlin zu unterstützen, indem ich gemeinsam bzw. parallel mit der Vorsitzenden, Frau Dagmar Hirche, im Digitalen Lernzentrum Berlin von Facebook Menschen 65+ im Umgang mit dem Smartphone schule. Zunächst hatte ich nur ein eigenes Windows-Phone, hatte aber für die Schulungszwecke Smartphones und Tablets mit Android und iOS zur Verfügung. Ich bekam zu Weihnachten 2017 ein Android-Smartphone und war sofort total begeistert.

Es ist mir immer wieder eine Riesenfreude, die stolzen und glücklichen Teilnehmer und Kunden zu sehen, die sehr dankbar sind, dass sie mit meiner Hilfe die Hemmungen überwunden und Lebensfreude entwickelt haben. Mit dem Smarthone oder Tablet raus aus der Einsamkeit rein in die Lebensfreude, das ist deshalb meine Devise bei all meinen Schulungen und Coachings.

 

26.

Ich hatte 2017 Gelegenheit, in Frankfurt/Main mit Sheryl Sandberg, der Co-Chefin von Facebook weltweit, an einem Tisch zu sitzen, Kaffee zu trinken und Gespräche zu führen, als sie sich für die Arbeit des Vereins Wege aus der Einsamkeit e.V. mit den Senioren und den Geflüchteten, die unsere Arbeit mit den Senioren unterstützten, interessierte.

 

27.

2016 hat mich Ralf Schmitz beim Communityday auf die Bühne geholt und vor 400 Affiliate-Partnern geehrt für mein Engagement und mein Durchhaltevermögen. Darauf bin ich sehr stolz.

 

28.

Den ersten Kontakt mit Affiliate-Marketing hatte ich bereits vor 20 Jahren, auch wenn damals kaum jemand diesen Begriff kannte. Damals habe ich in meine Webseiten Werbebanner eingebaut. Erst seit 2012 verdiene ich durch Affiliate-Marketing Geld im Internet.

 

29.

Ich bin hochsensibel, introvertiert und sehr nah ans Wasser gebaut.
Bei traurigen Filmen muss ich oft heftig weinen. Aber mir kommen nicht nur bei traurigen, sondern auch bei „normalen“, berührenden Szenen oder Nachrichten die Tränen. Ganz besonders, wenn es um Kinder geht, um Tiere, die gerettet wurden, wenn Menschen wieder zueinander finden oder erkennen, was sie in ihrem Leben versäumt haben und bereuen, dass sie nicht miteinander gesprochen haben. Und auch, wenn ich mich verlassen fühle. Ich stelle ab und zu fest, dass dieses Gefühl immer mal wieder hoch kommt, wenn jemand seine Zusagen nicht einhält oder wenn meine Erwartungen nicht erfüllt werden. Daran werde ich noch arbeiten.

 

30.

Ich bin sehr schnell zu begeistern. Es begeistert mich beispielsweise auch, wenn Menschen

  • trotz Handycap oder in hohem Alter Herausforderungen meistern und sich sogar selbständig machen,
  • generationsübergreifend zusammen leben und sich unterstützen und
  • wenn ältere Menschen mit meiner Hilfe ihre Ängste oder Hemmungen überwinden und sich mit einem Computer, Tablet oder Smartphone vertraut machen.

 

31.

Langeweile ist mir absolut fremd.
Ich bin an 1000 Sachen interessiert, eine so genannte Scannerin. Deshalb betreibe ich mehrere Blogs, YouTube-Kanäle und habe mehrere Accounts in den sozialen Netzwerken. Die 24 Stunden täglich sind mir viel zu wenig. Dadurch ist es mir oft noch schwer gefallen, mich zu fokussieren. Da darf ich noch viel lernen und besser werden.

 

32.

Ich habe mir in Summe aller sozialen Netzwerke, in denen ich aktiv bin, seit 2010 über 27.000 Kontakte aufgebaut. Wie sich jetzt herausstellt, ist das kontraproduktiv. Zumindest auf Facebook, wo ich gerade dabei bin, von den 5000 Kontakten die auszusieben, mit denen bisher keine Interaktion zustande gekommen ist, um den Facebook-Algorithmus zum Vorteil für mich zu nutzen.

 

33.

Thema Sichtbarkeit: Ich bin als Person im Internet bekannt, wie ein bunter Hund.
Du brauchst nur mal meinen Namen zu googlen, dann kannst du dich davon überzeugen.
Aber ich bin erst seit 2018 dabei, gezielt meine Sichtbarkeit als Computer- und Smartphone-Trainerin aufzubauen.
Ich habe aus den Fehlern der vergangenen Jahre viel gelernt.

 

34.

In dem Buch “Meine besten Gesundheits-Tipps fürs Älterwerden” der Bestseller-Autorin Dr. med. Franziska Rubin und Koautorin Dr. Annette Kerckhoff wird unter anderem über mich geschrieben:

Roswitha Uhde, geb. 1949, bezeichnet sich selbst als absoluten Computerfreak. 2012 machte sie ihr Hobby zum Beruf: “Ich möchte Junggebliebenen helfen, ihre Probleme zu lösen. Ich möchte vielen Menschen meiner Altersgruppe die Ängste vor der Technik nehmen und sie bei der Nutzung eines Computers und des Internets unterstützen.” Heute gibt sie Senioren-Computerkurse für Junggebliebene und bietet einen Blog für die reifere Jugend an. …”

 

35.

Ich hatte sehr viele Jahre ein sehr schlechtes Selbstwertgefühl, viele Ängste und viele falsche Glaubenssätze, die mich blockierten. Dadurch habe ich immer wieder gezweifelt, ob das, was ich tue, der richtige Weg für mich ist. Es ist doch nichts Besonderes, was ich kann, dachte ich. Und, ob es überhaupt genügend Kunden für mich gibt, die mein Wissen und meine Fähigkeiten für sich nutzen wollen und bereit sind, dafür zu bezahlen. Ich hatte ein Problem damit, Geld zu verlangen für das, was ich 20 Jahre lang kostenfrei verschenkt hatte, und woran ich auch noch Spaß habe.
Besonders 2018 habe ich sehr viel an meinem Mindset und meiner Selbstliebe gearbeitet und Klarheit darüber erlangt, was ich wirklich will und was ich überhaupt nicht mehr will. Heute bin ich mir bewusst, dass ich mit meinem Tun die Welt für viele Menschen ein Stück besser und leichter machen kann und mich dafür auch angemessen bezahlen lassen darf.

 

36.

Ich lerne sehr gern und gebe gern das Gelernte weiter, wie du schon weißt. Und deshalb lese ich leidenschaftlich gern Bücher. Ich liebe es, ein richtiges Buch in den Händen zu halten. Ich lese allerdings schon einige Jahre keine Zeitung mehr. Bestenfalls die Illustrierten in Wartezimmern. Am liebsten lese ich Biographien und Erfolgsbücher.

 

37.

Ich kann schlecht loslassen und habe dadurch über die vielen Jahre extrem viel Hausrat, Technik, Bücher, Schallplatten, CDs, Ordner mit Unterlagen usw. angesammelt. Ich übe mich seit Wochen darin, meine Wohnung zu entschlacken. Es ist noch viel zu tun.

 

38.

Ich arbeite jeden Tag ca. 8 Stunden am PC.
Habe mir vorgenommen, täglich wenigstens eine halbe Stunde raus zu gehen.
Das dürfte mir eigentlich nicht schwer fallen, wo ich doch einen kleinen Park direkt vor dem Haus habe.

 

39.

Endlich habe ich eine Kooperation gefunden und muss nicht mehr alles allein machen.
Das heißt, nicht ich habe sie gefunden, sondern sie haben mich gefunden.

 

40.

Ich schaue sehr wenig Fernsehen. Und wenn, dann nur ARD oder ZDF, selten mal RBB.
Als das digitale Fernsehen kürzlich abgeschafft wurde, war ich gezwungen, mir einen Receiver zu kaufen.

 

41.

Das Liebste auf der Welt sind mir meine drei wunderbaren Enkelinnen und meine beiden Töchter. 

 

42.

“Wenn ich einmal reich wär …”

Wenn ich über viel Geld verfüge, setze ich mich noch mehr dafür ein, dass alle Kinder lernen können, ein Dach über dem Kopf, ausreichend zu Essen und sauberes Trinkwasser haben.
Mir liegen Kinder sehr am Herzen. Deshalb habe ich schon vor fast 20 Jahren eine sehr umfangreiche Online-Kinderwelt aufgebaut, die ich inzwischen in einen Kinderfreude-Blog integriert habe. 

 

43.

Meine 5 wichtigsten Werte sind:
Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Empathie, Treue, Toleranz

 

44.

In wenigen Tagen werde ich 70 und ich habe noch sehr viel vor in meinem Leben.
In 2019 wird sich einiges tun. Auch aufgrund bzw. mit Hilfe meiner neuen Kooperationspartner.
Du darfst gespannt sein, was alles passiert unter meinem Credo

Raus aus der Einsamkeit hin zu mehr Lebensfreude!

Mut für Computer, Tablet und Smartphone!

Ich nehme dich mit in die digitale Welt!

 

 

 

 

So, nun hast du mich ein ganzes Stück persönlicher kennengelernt.
Ich bin selbst erstaunt, wie viel mir nach und nach in Erinnerung gekommen ist, was ich längst vergessen hatte.
Und ich bin sehr dankbar dafür, was ich erleben durfte und was das Leben aus und mit mir gemacht hat.

 

Ich freue mich, wenn du kommentierst, wie du dich damit gefühlt hast.

Hat es dich interessiert?

War es dir egal?

Oder findest du es vielleicht sogar doof, dass ich hier so viel über mich verrate?

Hast du vielleicht Ähnliches erlebt?

Oder haben sich sogar unsere Wege schon gekreuzt?

 

Schreib´s mir einfach in die Kommentare.
Oder schick mir eine E-Mail.
Ich freue mich, auch dich ein wenig besser kennen zu lernen.

 

Wenn du selbst auch an Birgits Blog-Parade teilnehmen möchtest, hast du noch bis zum 9. Januar 2019 Gelegenheit dazu.

Wenn du genauso neugierig auf andere Menschen bist, wie ich, dann kannst du hier weitere Leute näher kennen lernen:

Birgit Schultz

Katrin Hill

Markus Cerenak

 

Und nicht zuletzt lade ich dich nun ein auf Facebook. Schreib mir unbedingt eine Nachricht dazu, wenn du mir eine Freundschaftsanfrage stellst. Ich wähle inzwischen sehr genau aus, mit wem ich mich vernetze, um die Chance zu haben, ins Gespräch zu kommen und den viel kritisierten Facebook-Algorithmus zu meinem Freund zu machen.

Facebook ist meiner Meinung nach die beste Plattform, um sich zunächst online kennen zu lernen. Für mich war und ist das die Basis vieler Freundschaften. Und das sage ich nicht so dahin.
Nach dem ersten “Befreunden” auf Facebook telefoniere ich sehr gern, um mich auszutauschen und, wenn´s passt, in der realen Welt zu verabreden. So habe ich schon ganz großartige Menschen persönlich getroffen. Daraus haben sich echte Freundschaften entwickelt und geschäftliche Kontakte. 

Facebook war für mich ein Sprungbrett aus der Einsamkeit. Dafür bin ich Facebook sehr dankbar.

 

Und zum Schluss noch ein Spruch: 

“Ein guter Freund kennt alle deine besten Geschichten.
Dein bester Freund hat sie mit dir erlebt.”

 

 

 

 

 

 

Fakten die du über mich garantiert noch nicht kennst